Krankenhaus Museum

Was einen im Krankenhaus Museum erwartet

Ein Krankenhaus ist in der heutigen Zeit eine medizinische Einrichtung. In Krankenhäusern werden medizinische Hilfe- und Pflegeleistungen durch Ärzte und Pflegepersonal erbracht. Dabei werden Krankheiten, Leiden und körperliche sowie psychische Schäden erkannt und geheilt oder gelindert.

In Deutschland gibt es heute circa 2000 Krankenhäuser mit einer halben Millionen Betten für Krankenhauspatienten.

KulturAmbulanz

Die verschiedene Ausstellungen sind thematisiert mit „Euthanasie“- Verbrechen an Bremer Kindern im Nationalsozialismus. Die Ausstellung wird in Kooperation mit der KulturAmbulanz Bremen präsentiert.

Die Bedeutung und Funktion des Krankenhauses hat sich im Laufe der Geschichte verändert. Ein Krankenhaus Museum trägt diesen Veränderungen Rechnung und zeigt den Besuchern die geschichtlichen Hintergründe.

Krankenhaus Geschichte

Bereits im alten Ägypten gab es Krankenhäuser. Dort waren diese allerdings eng mit der Religion verbunden. In den Tempeln wurde nicht ausschließlich die Religion praktiziert, sondern auch Kranke behandelt. Eigenständige Krankenhäuser stammen aus der asiatischen Region, in Sri Lanka und Indien entstanden die ersten religionsunabhängigen Einrichtungen für Kranke.

Zahlreiche Kliniken entstanden im frühen Mittelalter besonders in der arabisch-islamischen Welt. Dort wurden nicht nur Medikamente entwickelt, sondern bereits relativ anspruchsvolle Operationen an Patienten durchgeführt.

In Europa war das Krankenhaus im Mittelalter mehr als nur eine medizinische Einrichtung. Es diente zugleich der Versorgung der Armen und als Pilgerunterkunft und wurde meistens von Mönchen und Nonnen geleitet. Erst im 18. Jahrhundert entstanden die ersten modernen Krankenhäuser. Die Charité in Berlin entstand 1710 als Krankenhaus für Patienten mit Pest.

Krankenhaus Aufgaben

Vor der eigentlichen Behandlung von Patienten im Krankenhaus erfolgt zunächst die umfangreiche Diagnose der Krankheiten und Verletzungen. Je nach Art und Umfang wird eine Therapie mit Operationen und/oder Medikamenten unter Aufsicht von Ärzten eingeleitet und der Patient anschließend vom Pflegepersonal versorgt. Bis zur Entlassung aus dem Krankenhaus unterliegt der Patient dabei der ärztlichen Aufsicht und erhält bei der Entlassung einen Bericht für den behandelnden Hausarzt.

Die Größe und Finanzstärke der Krankenhäuser macht diese zu medizinischen Zentren, in den umfangreiche Diagnostik geleistet wird. Die Kosten einzelner medizinischer Einrichtungen zur Diagnostik wie zum Beispiel einen Kernspintomographen können oftmals nur in einem Krankenhaus wirtschaftlich sinnvoll gedeckt werden.

Während einfache Operationen auch ambulant durchgeführt werden können, steht bei größeren Eingriffen, die zum Teil in Vollnarkose des Patienten vorgenommen werden, eine eigene Abteilung für die intensivmedizinische Betreuung im Krankenhaus zur Verfügung. Dort werden Patienten durch Ärzte und Pflegepersonal rund um die Uhr überwacht und versorgt, bis sich ihr Zustand stabilisiert hat und sie zur weiteren Behandlung auf eine normale Krankenhausstation verlegt werden können.